ADFC schlägt Einrichtung von Schulstraßen vor

Schulstraßen-Erlass des NRW-Verkehrsministeriums

Auf Basis des neuen Schulstraßen-Erlass des NRW-Verkehrsministeriums von Anfang diesen Jahres haben Städte und Gemeinden in NRW nun die konkrete Möglichkeit, Straßen im Nahbereich von Schulen während der Haupt- Bring- und Holzeiten für den Autoverkehr zu sperren. Besonders in engen Straßen rund um Grundschulen spielen sich täglich teils chaotische Szenen ab. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen oder holen, gefährden häufig mit ihren Fahrzeugen Schülerinnen und Schüler. Gerade die Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad kommen, sind betroffen. Dabei gefährdet das teilweise rücksichtslose Vorfahren bis fast auf den Schulhof oder Rangieren ja auch die eigenen Kinder. 

Der ADFC Langenfeld hat Vertretern der Stadtratsfraktionen und der Stadtverwaltung Langenfeld nun konkrete Vorschläge für Schulstandorte unterbreitet, an denen Schulstraßen auf Basis des Erlasses sinnvoll umsetzbar sind: Paulus-Schule, Richrath-Mitte am Zehntenweg, GGS Wiescheid sowie GGS Götscher Weg. Die Vertreter der Stadtratsaktionen haben zugesagt, das Thema in einem der nächsten Bau- und Verkehrsausschüsse zu besprechen. Die Stadtverwaltung könnte bis dahin für die ersten Schulstandorte eine detaillierte Prüfung vornehmen.

Hintergrund:

Für Schulstraßen werden eine oder mehrere Straßen im Umfeld einer Schule für den Kraftverkehr gesperrt. So sollen Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher zur Schule kommen, ohne dass sie durch Elterntaxis gefährdet werden. In der Regel ist die Sperrung zeitlich auf eine halbe Stunde bis Stunde vor Schulbeginn oder nach Schulende begrenzt. 


https://neanderland.adfc.de/neuigkeit/adfc-schlaegt-einrichtung-von-schulstrassen-vor

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